18.04.2021

Das Museum ist geschlossen

Öffnungszeiten

Do-So: 10.00-18.00 Uhr



Tickets
Adresse

Fürstenauer Weg 171
49090 Osnabrück

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Über Uns

Das MIK – Museum Industriekultur Osnabrück liegt mitten im wunderschönen UNESCO- Natur- und Geopark TERRA.vita am Osnabrücker Piesberg auf dem Areal einer ehemaligen Steinkohlenzeche.
Auf unserem weitläufigen Gelände mit zahlreichen denkmalgeschützten Gebäuden gibt es viel zu entdecken und zu erleben, drinnen und draußen! In unmittelbarer Nähe bietet der noch aktive Steinbruch, der von verschiedenen Rundwegen eingesehen werden kann, spektakuläre Einblicke in die Erdgeschichte. Natur und Kultur, Geschichte und Gegenwart treffen bei uns unmittelbar aufeinander.

  • Kinder als Museumsbesucher schieben am Mittwoch (30.07.2008) eine Schubkarre mit Kohle im Stollen vom Museum Industriekultur in Osnabrück. (c) photo: friso gentsch / eye-work.com

  • Bau der neuen Windenergieanlage auf dem Piesberg, OsnabrŸck. 2010

Aus dem besonderen Standort am Piesberg ergeben sich auch unsere Themen – das Spannungsfeld Natur, Mensch, Wirtschaft steht im Zentrum unserer Ausstellungen und Angebote.

Unsere interaktive Dauerausstellung erzählt davon, wie die natürlichen Gegebenheiten die Wirtschaft prägten und diese ihrerseits die Landschaft veränderte. Nicht nur historische Objekte, sondern auch zahlreiche Mitmach-Stationen und eine eigene Kinderspur vermitteln das Leben und Arbeiten der Menschen vor 150 Jahren auf spannende, lebendige Weise. Die mächtigen Dampfmaschinen lassen den Boden beben, wenn wir sie für Sie in Betrieb setzen. Ein ganz besonderes Erlebnis ist es, mit dem gläsernen Fahrstuhl 30 Meter in die Tiefe zu fahren in den begehbaren Hasestollen!

Unsere vielfältigen museumspädagogischen Angebote wie Geocaching, Fossiliensuche am Piesberg und Papierschöpfen laden zum Mitmachen ein.

Mit wechselnden großen Sonderausstellungen knüpft das MIK an gegenwärtige gesellschaftliche Entwicklungen an und zeigt Perspektiven für die Zukunft auf.

Unser neues Café MIK lädt in historischer Atmosphäre mit regionalen Angeboten zum Verweilen und Genießen ein.

VON DER STEINKOHLENZECHE ZUM MODERNEN MUSEUMSKOMPLEX IM GRÜNEN

Unser weitläufiges Museumsareal am Piesberg birgt eine wechselvolle Geschichte – von der Steinkohlenzeche im 19. Jahrhundert über den Steinbruchbetrieb zum kulturellen Begegnungsort. Unser Museum erstreckt sich über zwei Standorte, die unterirdisch durch den begehbaren Stollen miteinander verbunden sind. Es gibt auch ein Fußweg im Grünen. Das MIK ist ein lebendiges Industriedenkmal in einer durch die Menschen geformten Naturlandschaft.

Im Hauptgebäude des MIK, dem Haseschachtgebäude, sehen Sie heute unsere Dauerausstellung. 1871 errichtet zählt es mit seiner neoromanischen Rundbogenarchitektur zu den schönsten Bauwerken dieser Art in ganz Deutschland.

Zu Zeiten des Steinkohlenbergbaues arbeiteten hier die Maschinen für den Förderbetrieb und die Wasserhaltung. Nach der Zechenschließung 1998 nutzte die Steinindustrie das Gebäude. Zwischen 1941 und 1945 wurden im Steinbruch am Piesberg sowjetische Kriegsgefangene zur Zwangsarbeit eingesetzt, die im Haseschachtgebäude untergebracht waren. In der Nachkriegszeit fanden hier Flüchtlinge aus Schlesien eine vorläufige Bleibe. Später blieb das Gebäude ungenutzt und war dem Zerfall ausgesetzt.

Erst in den 1980er Jahren wurde das Kleinod wiederentdeckt. Mit vereinten Kräften erreichten engagierte Bürger*innen insbesondere mit Unterstützung der Sparkasse Osnabrück die Restaurierung des Gebäudes.

Unsere Standorte und Gebäude